Meine Beziehungen - Eine gemeinsame Mission | Germany
Meine Beziehungen - Eine gemeinsame Mission

Meine Beziehungen - Eine gemeinsame Mission

1 June 2017

Eine Mission – ein Herz

Vor kurzem lief ich Sonntagmorgens durch das Foyer unserer Church. Es war kurz bevor der Gottesdienst losging. Eltern haben ihre Kids eingecheckt, einige haben sich noch einen Kaffee geholt und andere haben alles bereitgemacht, damit der Gottesdienst starten konnte.

Als ich die Leute sah wurde mir klar, wie verschieden wir alle sind. Unterschiedliche Lebenssituationen, Hintergründe, Persönlichkeiten, Herausforderungen…

Und doch spürt man eine Einheit in der Atmosphäre, einen Zusammenhalt, den wir vielleicht außerhalb der Kirche nicht haben würden. Wenn man nach der Definition von Einheit sucht, findet man Folgendes:

 

Substantiv [die]

  1. 
der Umstand, dass eine Sache einen einheitlichen Charakter hat, von einem Leitprinzip durchdrungen ist (…)

 

Unser einheitlicher Charakter und unser Leitprinzip, von dem wir durchdrungen sind, ist unsere gemeinsame Mission:

 

Eine große christuszentrierte und auf die Bibel basierte Kirche, welche die Welt erreicht, sie beeinflusst und dabei Vorstellungen und Denkweisen ändert und die Menschen dazu befähigt, in allen Lebensbereichen zu leiten und Einfluss zu nehmen.

 

Wir wollen die Kirche im deutschsprachigen Raum bauen und somit Menschen die Freiheit und Liebe durch Jesus bringen. Diese Mission hält uns in Einheit zusammen und treibt uns an.

 

Die Mission: ein gerettetes Leben

Es ist eben diese Mission, die uns dazu bringt über unsere Grenzen hinauszuleben. Es ist nicht der Erfolg, das Ansehen oder der eigene Stolz, der uns antreibt – unser größter Erfolg ist die eine Hand, die sich am Sonntag hebt und sich entscheidet, ihr Leben Jesus hinzugeben. Denn am Ende ist es das, was zählt. Wie unglaublich wird der Moment, wenn wir als Kirche vor Gott stehen und ihm sagen können: Wir haben unser Bestes gegeben, Menschen ein Zuhause zu schenken. Unsere Mission ist das eine Leben, das verändert wird, weil es schon beim Parken mit offenen Armen willkommen geheißen wurde, weil die Worte im Lobpreis genau in ihre Situation gesprochen haben und weil Gottes Liebe in allen Taten durch und durch sichtbar war. Für den Einen sind wir bereit, die extra Meile zu gehen.

 

Die Mission: eine Familie

Unsere gemeinsame Mission macht uns zur Familie. Unser größter Fokus im Team sollte also darauf liegen, gesunde Beziehungen untereinander aufzubauen und nicht nur To Do’s abzuarbeiten. Mit wem wir es gemeinsam tun, ist wichtiger als die Rolle, die wir haben. Mit der Kirche haben wir eine neue Familie gewonnen, ein Zuhause, wo wir kommen dürfen, wie wir sind und wo andere mehr in dir sehen, als du es selber jemals zu träumen gewagt hast.

Hast du schon einmal überlegt, welches Potential vielleicht noch in deinem neuen Familienmitglied liegt, was er noch gar nicht entdeckt hat? Wo kannst du Frucht bringen, indem du andere ermutigst, über sich hinauszuwachsen.

Als Team sollten wir unsere größten Cheerleader sein und die Person sein, die im Leben des anderen Mut hineinspricht und Erfolge gemeinsam feiert. Der Erfolg deines Teammitglieds bedeutet niemals Misserfolg für dich. Es liegt soviel Kraft darin, in Einheit zu sein und gemeinsam zu wachsen.

 

Die Mission: Mein Team, meine Freunde

In der Theorie scheint Einheit sehr romantisch und einfach. Doch was passiert, wenn ein Team nicht sein Bestes gegeben hat, wenn etwas vielleicht nicht so gelaufen ist, wie es hätte sein können.

Ein gesundes Team schiebt niemanden die Schuld zu, sondern übernimmt persönlich Verantwortung, für alles was passiert ist. Das wovon wir Teil sein dürfen ist besonders. Gott hat einen besonderen Segen auf diese Kirche gelegt, deshalb müssen wir mit allem was wir haben Verantwortung übernehmen, um eine Kirche zu bauen, wie sie vorher noch nie gebaut wurde. Wenn wir wachsen wollen und mehr Menschen erreichen wollen, dann braucht es von uns diesen Schritt der Verantwortung.

Ein starkes Team hat Gnade füreinander. Es versteht, dass jeder mal gute und mal schlechte Tage hat, aber es unterstellt sich gegenseitig immer nur das Beste. Wir wollen uns vielmehr gegenseitig unterstützen als Leiter und Nachfolger Jesu zu wachsen.

Als Teams wollen wir die Kultur, dass jeder kommen kann wie er ist und geliebt wird vorleben. Wir verpflichten uns gegenüber unserem Team, unserer.

Am Ende des Tages geht es darum Menschen zu dienen, sie zu lieben und ihnen zu helfen. Nicht darum die beste Struktur zu haben, das beste Ergebnis zu erzielen oder die meisten ToDo’s zu erledigen. Es geht um die eine Hand, die sich hebt. Um den einen Menschen, der zum ersten Mal sein Potential in Gott entdeckt, um den Einen der zum ersten Mal Freiheit erlebt.