Meine Identität – Große Erwartungen | Germany
Meine Identität – Große Erwartungen

Meine Identität – Große Erwartungen

2 August 2017

Die Größe meiner Erwartungen, werden sichtbar an dem Maß meiner Vorbereitungen. 

Je mehr ich über unseren Glauben nachdenke, desto mehr bin ich beeindruckt von seiner Unkompliziertheit. Kurz zusammengefasst ist unser Glaube nichts anderes als eine große Erwartung an einen treuen Gott, welcher seine Versprechen – ausgesprochen über unser Leben – erfüllt.

Nimm diese Erwartung weg, und es bleibt nicht viel übrig von einem Hoffnung gebenden und lebensspendendem Glauben.

Wie groß meine Erwartungen an diesen Gott sind, hängt ganz stark von meinem Gottesbild und von meiner eigenen Identität ab. Glaube ich, dass Gott gut ist? Glaube ich, dass ich sein Kind bin, welches er reichlich segnen möchte?

Wenn meine Identität in ihm gesichert ist, muss ich mir:

  1. Keine Sorgen, um Anerkennung machen

Ich muss nicht in den Wettkampf, um “wer ist besser, wer kann mehr und hat mehr“ einsteigen. Ich kann dankbar und zufrieden sein, mit dem, wer ich bin und was er mir anvertraut hat. Ich muss mich nicht ständig mit anderen vergleichen.

  1. Darf ich Großes erwarten

Wenn ich weiß, dass er mein liebender Vater und ich sein Kind bin, dann kann ich ihm in freudiger Erwartung begegnen – denn ich kenne sein Herz für mich. Schließlich gab er ja seinen Sohn für mich!

Ich frage mich, wie gefestigt deine Identität in ihm ist und wie groß deine Erwartungen sind von ihm beschenkt zu werden?

Unsere Erwartungen an Gott werden sichtbar in unsere Art und Weise zu leben. Bin ich vorbereitet auf seinen Segen? Weiß ich, wie ich mit dem umgehen kann, was er mir gibt?

  1. Wir müssen vorbereitet sein, seinen Segen zu empfangen

Glaube ich, dass Gott mich segnen möchte?

Könnte es sein, dass ein falsches Gottesbild und ein fehlendes Verständnis meiner Identität mich davon zurückhalten, den Reichtum des Lebens zu empfangen, den Gott für mich bereithält?

Lebe ich in der täglichen Erwartung zu empfangen?

  1. Wir müssen vorbereitet sein zu verwalten

Jede himmlische Gabe wird zu einer göttlichen Auf-Gabe:
Bin ich bereit die Verantwortung zu tragen, die mit seinem Segen kommt?
Kann ich das mir Anvertraute nach Gottes Maßstäben verwalten?

  1. Wir müssen vorbereitet sein loszulassen 

Trage ich alles Empfangene mit einer offenen Hand und bin bereit loszulassen?
Liegt mein Vertrauen in dem Segen oder in dem der segnet?
Definiere ich mich durch meine Gaben oder durch meinen Status in Christus?
Ich möchte dich ermutigen! Erwarte Großes und bereite dich vor zu empfangen, zu verwalten und wenn nötig loszulassen!

Epheser 3:18-21 (NGÜ)

18 Das wird euch dazu befähigen, zusammen mit allen anderen, die zu Gottes heiligem Volk gehören, die Liebe Christi in allen ihren Dimensionen zu erfassen – in ihrer Breite, in ihrer Länge, in ihrer Höhe und in ihrer Tiefe.

19 Ja, ´ich bete darum,` dass ihr seine Liebe versteht, die doch weit über alles Verstehen hinausreicht, und dass ihr auf diese Weise mehr und mehr mit der ganzen Fülle des Lebens erfüllt werdet, das bei Gott zu finden ist.

20 Ihm, der mit seiner ´unerschöpflichen` Kraft in uns am Werk ist und unendlich viel mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder begreifen können,

21 ihm gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generation zu Generation und für immer und ewig. Amen.