Der Ton der Leiterschaft

Der Ton der Leiterschaft

21 January 2018

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Das Wort „Ton“ wird benutzt, um zu beschreiben, wie etwas ausgedrückt wird. Ist es traurig, wütend, befremdlich, erniedrigend, kontrollierend oder fröhlich, klar, gütig, ermutigend, glaubenserfüllt, freundlich?
Wie wir etwas ausdrücken hat Einfluss darauf, wie es von unserem Gegenüber erlebt wird!

Maya Angelou ist für diesen Satz bekannt: „Ich habe realisiert, dass Menschen vielleicht vergessen, was man gesagt und getan hat, aber nie, welches Gefühl man ihnen gegeben hat.“

Wenn Du an den Ton der Leiterschaft Jesu denkst, dann war er nicht immer freundlich und nett.
Er ist beides, liebevoll und direkt – wie in Johannes 5,15, als er dem Mann, den er gerade geheilt hat sagt, dass er nicht mehr sündigen soll, damit ihm nichts Schlimmeres passiert.
Er ist beides, gnädig und konfrontativ – wie in Johannes 8, als Jesus die Personen ohne Sünde aufgefordert hat, den ersten Stein auf die Ehebrecherin zu werfen und er selbst dann in Vers 8 zu ihr sagt: „Ich verurteile dich auch nicht; du darfst gehen. Sündige von jetzt an nicht mehr!“.
Er ist beides, liebevoll und herausfordernd – wie in Markus 10, als ein junger, reicher Mann zu Jesus kam, um ihn zu fragen, wie er ewiges Leben erreichen könne. Jesus antwortete in Vers 21: „Geh, verkaufe alles, was du hast, und gib den Erlös den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Und dann komm und folge mir nach!“.

Unser Ton ist mehr als nur eine freundliche Stimme.
Wenn wir verstehen, wer Jesus ist, verstehen wir, wie es für Jesus möglich war einen Ton zu haben, der der die ganze Fülle liebevoller Leiterschaft erfasst.

Wir sind hier, um Menschen da hin zu leiten, dass sie sich selbst so sehen, wie Gott sie sieht. Nur dann können sie die Berufung erfüllen, die Gott für ihr Leben hat, und nur dann kann Er mehr in und durch uns tun als wir jemals erfragen oder uns vorstellen könnten.

Einige wichtige Elemente, von denen ich mir wünsche, dass wir sie als Leiter in unserem Ton verwenden, sind:

Dass unser Ton mit dem Geräusch von Glauben erfüllt ist.
Als Leiter sind wir dazu berufen, Leben in die zu sprechen, die wir leiten.
Ist Dein Ton voller Glauben? Sprichst Du über Deinen Teammitgliedern aus, dass sie wachsen, dass sie zugehörig sind, dass sie wirklich das beste Team der Welt sind! Fühlen sie sich, als ob sie die Welt verändern können, nachdem Du mit ihnen gesprochen hast?

Dass Menschen unserem Ton vertrauen können.
Unsere Verantwortung als Leiter ist es, eine Umgebung zu erschaffen, wo Menschen wissen, dass wir MIT ihnen und FÜR sie sind! Dass sie nicht ausgeschimpft werden, wenn sie etwas falsch machen. Wenn deine Leute Angst davor haben, Fehler zu machen, musst Du deinen Ton ändern.
Denn wenn Menschen sich sicher fühlen, fangen sie an, im Glauben herauszutreten und unglaubliche Dinge zu tun!

Dass unser Ton eine Quelle der Weisheit ist.
Der Ton eines guten Leiters ist nicht managerhaft – tu das, tu dies… Er gibt Weisheit und das Warum. Nur wenn Menschen das Warum verstehen, kann wahre Multiplikation entstehen. Jemand, der nur das Was versteht, wird sich nicht erfolgreich reproduzieren.

Der Teufel möchte, dass Du nur auf dich selbst schaust. Gott aber will, dass Du auf Jesus siehst – denn Er ist, wie Gott dich sieht.
Der wichtigste Punkt in dem Ton der Leiterschaft ist, dass wir den Blick der Menschen immer wieder auf Jesus richten. Erst wenn sie sich selbst so sehen, wie Gott sie sieht, können sie die Bestimmung Gottes auf ihrem Leben erfüllen, und nur dann kann Er mehr in und durch uns tun als wir jemals erfragen oder uns vorstellen könnten. Der Ton ist wichtig.